Für ein ölfreies MV

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Am Donnerstag den 27. Februar 2014 haben Aktivisten von Greenpeace Greifswald-Stralsund die im Rahmen der Kampagne “MV tut gut ohne Öl!“ gesammelten 3701 Unterschriften gegen Ölbohrungen in Mecklenburg-Vorpommern an die Landesregierung übergeben.

Stellvertretend für den Ministerpräsidenten Erwin Sellering nahm Staatssekretärin Ina-Maria Ulbrich die Unterschriften entgegen.
Anlass der Kampagne sind die von dem kanadischen Unternehmen Central European Petroleum (CEP) in Mecklenburg- Vorpommern geplanten Ölbohrungen an Land sowie offshore vor den Urlaubsinseln Rügen, Usedom und Zingst-Darß.

Die Botschaft ist klar: Jegliche erneute Erdölförderung in Mecklenburg-Vorpommern stellt ein unverantwortbares Risiko für die Ökosysteme an Land sowie in der Ostsee dar. Sie wäre sowohl für die Umwelt als auch das Naturpotential des Tourismuslandes Mecklenburg-Vorpommern höchst riskant und würde die zügige Umsetzung der Energiewende gefährden. Im Ernstfall hätten Land, Mensch und Natur vor Ort die Folgen von Bohr- und Förderunfällen sowie die Langzeitfolgen der Ölförderung zu tragen.

Den ganzen Tag waren Greenpeace Aktivisten aus ganz Norddeutschland vor dem Landtag und bauten 3701 kleine Strandkörbe auf, die die Ablehnung der Unterzeichner gegenüber Ölbohrungen symbolisieren. Um 12 Uhr wurde der Protest an Land zudem von mit einem Bohrturm im Schweriner See schwimmenden Aktivisten unterstützen.