Protest bei McDonald’s

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Am 15.11.2014 informierten Aktivisten der Greenpeace-Gruppe Greifswald/Stralsund McDonald’s-Kunden darüber, dass die Futtermittel der McDonald’s-Hähnchen ab sofort nicht mehr gentechnikfrei sind. Nach 13 Jahren gentechnikfreier Fütterung gab McDonald’s Deutschland in diesem Jahr dem Druck der Geflügelindustrie nach, die fortan wieder auf gentechnisch veränderte Soja setzen will.

Der Protest in Greifswald wurde von den  McDonald’s-Mitarbeitern mit allen Mitteln zu verhindern versucht, aus Angst, er würde ihre Kunden abschrecken. Die Aktivisten waren mit provokanten Plakaten, Informationsmaterial sowie Protestpostkarten an die McDonald’s-Zentrale vor Ort.

Greenpeace fordert von McDonald’s, auch in Deutschland weiterhin auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln zu verzichten, wie es in den Nachbarländern gehandhabt wird. Der Anbau gentechnisch veränderter Futtermittel zieht eine Reihe ökologischer Probleme mit sich, so wird wertvoller Regenwald gerodet, um Anbaufläche zu gewinnen, der übermäßige Pestizideinsatz laugt den Boden der Monokulturen aus, belastet das Grundwasser und beeinträchtigt Insekten und es besteht die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung der gentechnisch veränderten Pflanzensorten. McDonald’s würde es pro Chickenburger nur 1 Cent mehr kosten, zum gentechnikfreien Futter zurückzukommen. Dafür, dass in Zukunft keine mithilfe von Gentechnik produzierten Chickenburger und Chicken McNuggets auf den Tellern landen, protestierten am 15.11. Greenpeace-Aktivisten vor McDonald’s-Restaurants in ganz Deutschland.

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